Rückblick:
Vom Nufenenpass nach Zermatt
Die zweite Etappe von Low2Peak und sie hatte es in sich.
Nach der ersten Strecke von Ascona bis zum Nufenenpass
➡️ 2’800 Höhenmeter
begann für Kevin kein Ausrollen, kein Durchatmen, sondern direkt der nächste Schlag.
Vom Nufenenpass nach Zermatt verlangte die Route ihm nochmals alles ab:
➡️ rund 1’000 zusätzliche Höhenmeter
Stundenlang im Sattel, mit über 202 Kilometer und 3800 Höhenmetern in den Beinen.
Die Luft dünn, die Beine brennend, aber der Fokus unerschütterlich.
Das Helferteam begleitete ihn mit zwei Fahrzeugen, versorgte ihn im Fahren mit Essen, Getränken, trockenen Kleidern und prüfte nonstop die Route. Ein rollender Support und Kev fuhr trotzdem, als wäre er allein gegen den Berg.
In Zermatt angekommen, gab es eine kurze Massage von Michelle, Füsse tappen zur Stabilisation, ein schneller Outfit-Wechsel und das war’s auch schon mit der Pause.
Denn jetzt begann Teil zwei:
Der Trailrun hoch zur Monte Rosa Hütte.
Mehr Höhenmeter. Mehr Konzentration. Technisches Gelände. Und das nach einer Leistung, die für die meisten schon das Limit wäre.
Doch Kevin zeigte, was mentale Härte bedeutet:
Weiterlaufen, obwohl die Beine schreien.
Weitersteigen, obwohl die Energie schwindet.
Weiter, immer weiter.
Von Ascona bis Zermatt auf dem Rad.
Von Zermatt bis zur Monte Rosa Hütte zu Fuss.
Ein Weg aus Willenskraft, Leidenschaft und purem Durchhaltewillen.
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Rückblick:
Der Startschuss zu Low2Peak:
Von Ascona hoch auf den Nufenenpass, insgesamt rund 120 km mit über 2`400 Höhenmetern.
Eine Route, die selbst für topfitte Athleten ein Brett ist.
Kevin setzte sich ein klares Ziel:
in 5 Stunden oben sein.
Und er hat es geschafft.
Trotz starker Erkältung, eingeschränkter Atmung und einem Puls, der praktisch dauerhaft im roten Bereich war.
Jeder Kilometer war Kampf. Jede Steigung ein mentaler Test.
Doch er liess nicht locker, keine Sekunde.
Willenskraft pur.
Das Helferteam war während der gesamten Fahrt im Einsatz:
Mit zwei Fahrzeugen begleiteten sie die Strecke,
versorgten Kevin unterwegs mit Getränken, Gels, Riegeln und frischer Kleidung,
überprüften laufend die Route,
und hatten jederzeit Werkzeug & Ersatzmaterial bereit, für den Fall der Fälle.
Es war Teamarbeit und gleichzeitig ein Moment, in dem Kevin gezeigt hat, aus welchem Holz er wirklich geschnitzt ist.
Teil 2 folgt in den nächsten Tagen:
Die Strecke vom Nufenenpass Richtung Zermatt.
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Ein riesiges DANKE geht an Pascal Leuenberger!
Still im Hintergrund, aber dafür umso kraftvoller, hat Pascal unser Projekt gepusht, unterstützt und unermüdlich nach Spenden gesucht.
Er war an jedem Anlass dabei, hat mitgeholfen, organisiert und ist sogar am grossen Tag an Kevin’s Seite gewesen, als er sein Projekt durchgezogen hat.
Pascal, ohne dich wäre Low2Peak nicht das, was es geworden ist.
Danke für deinen Einsatz, deine Zeit und dein riesiges Herz!
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